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Erstellt am: 12.10.2015
Kategorie: News: Rallye

Erfolgreicher Test bei der ADAC Rallye Baden Württemberg


Bereits zum dritten Mal startete die ADAC Rallye Baden Württemberg in Heidenheim/Brenz. Melanie Schulz mit ihrer Beifahrerin Bianca Lustig nutzten die Heimrallye beim Lauf der Deutschen Rallyemeisterschaft um sich mit der Konkurrenz zu messen. Mit einem 23. Gesamtplatz war dies auch erfolgreich gelungen. Neben Abstimmungsarbeiten am Fahrzeug wurde dieser Lauf auch zum Test auf den Finallauf in Bayern genützt.
Nach der Besichtigungsrunde und dem Erstellen des Aufschriebes war uns klar, dass bei herbstlichem Wetter den unübersichtlichen aber sehr schnellen Streckenführung eine anspruchsvolle Strecke wartete. Für die schnellen und langen Geraden, haben wir in unserem Opel Adam leider zu wenig Leistung um weit nach vorne zu kommen. Insgesamt warteten auf die knapp 60 Teilnehmer etwa 140 km Wertungsstrecke auf der „Heidenheim Alb“.
Mit einem wiederum bestens vorgebereiteten Fahrzeug starteten wir am Freitagabend zu drei Nachtprüfungen. Bereits da konnten wir mit den Fahrzeiten unter und mit den PS-stärkeren Autos mitmischen, was dann einen etwas ruhigeren Schlaf für uns mit sich brachte.
Am Samstagfrüh wurde eine etwas kürzere Prüfung in Weidenstetten gefahren, bevor eine neue 12 Kilometer lange Sprintstrecke nähe Söhnstetten unter die Räder genommen wurde. Nach dem zweimaligen Durchgang, der fehlerfrei, aber beim ersten Durchgang eher verhalten, mit mehr Luft nach vorne einen Mittelplatz im Gesamt bedeutete.
Die Nachmittagsetappe bewegte sich auf der „Neresheimer Alb“ rund um Nattheim und Giengen. Hier wurden die sechs längsten auch anspruchsvollesten, selektivsten und aber auch sehr schnellen Prüfungen gefahren. Mit vielen Kuppen, unübersichtlichen Kurven durch Wälder bergauf und bergab war dieser Abschnitt auch für uns der absolute Höhepunkt dieser Rallye.
Ohne große „Aha“ Erlebnisse wurde diese „Heimrallye“ zu Ende gefahren und war somit eine gelungen Vorbereitung zum Finale in Südbayern in vierzehn Tagen. Wenn die Streckencharakteristik mit mehr Kurven und unübersichtlichen Stellen aufgewiesen hätte, wäre neben dem guten 23. Platz eine Top zwanzig Platzierung sicher drin gelegen. Neben dem Divisionsieg konnten wir auch die Damenwertung nach Hause fahren.


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