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Erstellt am: 23.03.2018
Kategorie: News: Radsport

Materialcheck

In der Saison 2018 gehen die Radsportler von AVIA racing mit neuen Rennmaschinen an den Start – eine erste Einschätzung


Ambitionierte Sportler brauchen Zuverlässigkeit. Wer im Alltag einem normalen Job nachgeht, zwischendurch trainiert und an den Wochenenden Wettkämpfe bestreitet, muss sich auf sein Material verlassen können. Dies haben die Belgier erkannt und in ihren Rennrädern umgesetzt. Zusätzlich bietet Thompson einige ausgesprochen sinnvolle Spezifikationen an, für die der überzüchtete Markt anscheinend schon den Blick verloren hat. Was im Versandhandel unvorstellbar scheint, ist bei Thompson standartmäßig. Vorbaulänge, Lenkerbreite, Kurbelmaße, Übersetzungsverhältnisse und sogar die Reifenbreiten sind bei Thomson frei konfigurierbar. Obendrein kann man die Lackierung des Rahmens und der Gabel am Bildschirm selbst gestalten, ohne dass dies die fairen Preise oder die kurze Lieferzeit negativ beeinflusst.

Das Thompson Capella ist eine pragmatische Rennmaschine, im positiven Sinne des Wortes. Man hat das Gefühl, dass das belgische Familienunternehmen, alters- und statusprivilegiert, nicht mehr zwanghaft auf jeden innovativen Sonderzug aufspringen muss. Beispielsweise liegt die Bremse traditionell und gut erreichbar an der Sattelstrebe, was beim Radputzen einen enormen Vorteil bietet. Der Lack ist pflegeleicht, der Antrieb leicht zugänglich, die Sattelstütze dünn, rund und komfortabel. All diese Aspekte sind erwähnenswert, weil viele Hersteller das Interesse an solch wesentlichen Dingen verloren haben. Im Wettlauf um Gewicht und Aerodynamik entwickelt die Radsportbranche regelmäßig alltags- und fahrpraktischen Unsinn. Viele Scheininnovationen bescheren dem Sportler auf der Straße vor allem eines: Scherereien. Was nützt ein marginaler Vorteil beim Gewicht oder der Aerodynamik, wenn das Material durch den kleinsten Defekt in die Knie geht und ohne Spezialwerkzeug nicht mehr auf die Beine kommt?

Bei unseren Ausfahrten im Trainingslager auf Mallorca und an der Algarve hat sich gezeigt, dass das Capella auch in Sachen Performance ein absolut konkurrenzfähiges Rennrad mit einer hervorragenden Geometrie und einem wettkampftauglichen Gewicht (7,2kg in Größe M) ist. Die Fahrer von AVIA racing sind sich darüber einig, dass sie sich 100%ig auf ihr Material verlassen können. Das Thompson Capella ist eine klassische Rennmaschine. Es hat alles, worauf es im Radsport ankommt.

Thompson Capella

Team 2018

Fynn Brestel


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