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Erstellt am: 09.09.2017
Kategorie: News: 24H Nürburg & VLN

AVIA racing weiter auf Erfolgskurs


Beim sechsten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring konnte AVIA Racing an die großen Erfolge der vorherigen Rennen anknüpfen. So erzielte der Aston Martin Vantage bereits zum vierten Mal in dieser Saison den Sieg in der Klasse SP10. Doch auch die Fahrerbesetzung des Renault Clio durfte sich am Ende über einen weiteren Podiumsplatz freuen.

Der sechste Saisonlauf zu Europas erfolgreichster Breitensportserie wurde von schwierigen äußeren Witterungsbedingungen geprägt. Bereits im morgendlichen Qualifying sorgte dichter Nebel dafür, dass das Zeittraining erst mit Verspätung aufgenommen werden konnte. Als sich der Nebel wieder gelegt hatte und die Boxenampel endgültig auf Grün schaltete, sollten auf die Teilnehmer anspruchsvolle Streckenbedingungen warten. 

„Zu Beginn des Qualifyings war es draußen noch extrem nass. Daher war uns recht schnell klar, dass die besten Zeiten erst kurz vor Schluss gefahren werden können. Wolfgang hat das am Ende wirklich sehr gut umsetzen können und uns mit seiner Runde souverän auf die Pole Position gebracht“, freute sich Daniel Schwerfeld (Düsseldorf), der erstmalig seit dem 24h Rennen wieder im AVIA Aston Martin Platz nahm. Er teilte sich das Cockpit mit Stammfahrer Wolfgang Weber (Vilshofen-Alb). 

Doch auch in der Klasse SP3 verlief der Auftakt äußerst vielversprechend. Stephan Epp (Wuppertal) und Gerrit Holthaus (Lüdenscheid) konnten sich mit ihrem Renault Clio nach dem Qualifying auf der zweiten Position einreihen. „Wir hatten zum Schluss ein wenig Verkehr, ansonsten wäre für uns noch mehr möglich gewesen. Trotzdem ist der zweite Startplatz eine gute Ausgangsposition“, erklärte Epp anschließend.   

Im Rennen sollte Petrus ebenfalls seine Finger im Spiel haben. So waren vereinzelte Abschnitte der Nürburgring Nordschleife trocken, andere wiederum komplett nass. Keine leichte Aufgabe also für die Teams, hier die richtige Reifenwahl zu finden. „Es war unheimlich schwierig für uns einzuschätzen, wie sich das Wetter entwickeln wird und vor allem auch zu ermitteln, mit wieviel Risiko wir agieren. In jeder Runde waren die Bedingungen anders, typisch Eifel eben“, so Schwerfeld.  

Doch trotz dieser schwierigen Mischbedingungen trafen die beiden AVIA Autos zu jeder Zeit die richtige Reifenwahl. Ein wichtiger Faktor für den späteren Erfolg, denn in der Klasse SP10 konnten sich Wolfgang Weber und Daniel Schwerfeld mit ihrem Aston Martin Vantage souverän durchsetzen. „Wir haben die Führung zwischendurch nur einmal kurz an das BLACK FALCON Auto abgeben müssen. Dieses ist jedoch leider wenig später nach einem Unfall ausgeschieden. Somit war der Weg zum Sieg für uns frei. Schade, dass wir das Duell mit BLACK FALCON nicht bis zum Ende fortsetzen konnten. Es wäre sicherlich spannend gewesen“, so Schwerfeld weiter. 

Beim Renault Clio verlief das Rennen hingegen dieses Mal nicht ganz so problemlos. Der Technikteufel schlug hier ab der zweiten Rennrunde zu. „Wir hatten leider ein kleines Problem mit der Benzinpumpe. Dadurch konnten wir den Speed des späteren Klassensiegers nicht mitgehen und mussten einen Boxenstopp mehr einlegen als sonst“, schildert Epp. Trotzdem sah der Wuppertaler am Ende zusammen mit seinem Teamgefährten Gerrit Holthaus auf dem zweiten Platz die Zielflagge. Damit konnte das Fahrerduo trotz der Probleme wichtige Punkte im Hinblick auf die Meisterschaft einfahren. 

„Unter dem Strich ist dieses Ergebnis mehr als versöhnlich für uns. Glückwunsch an Tim Schrick, der heute als Solist den Sieg feiern konnte. Mein Eindruck war, dass er sein Fahrzeug im Vergleich zu den letzten Rennen auch leistungsmäßig deutlich weiterentwickelt hat. Somit freue ich mich auf interessante Duelle mit ihm bei den verbleibenden Rennen, denn Konkurrenz belebt immer das Geschäft“, so Epp.

Fotos: Björn Schüller/Hardy Elis


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