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Erstellt am: 07.06.2017
Kategorie: News: Radsport

Pfingsten? Natürlich auf der Rennstrecke!


In Deutschland wurde die erste Radrennbahn bereits 1880 in München eingeweiht. Weil die Straßen so schlecht waren, gab es damals kaum Straßenrennen, wie wir sie heute kennen. Obwohl man heutzutage als Radfahrer nicht mehr zwangsläufig auf die Radrennbahn ausweichen muss, geht von solch geschichtsträchtigen Sportstätten noch immer ein ganz besonderer Charme aus. Denn Radrennbahnen sind rar geworden in der Sportlandschaft – während es früher in fast jeder deutschen Stadt mindestens eine Radrennbahn gab, bestehen gegenwärtig nur noch wenige Bahnen im gesamten Bundesgebiet.

In Schopp in der Westpfalz steht bis heute das Eichwaldstadion, eine traditionsreiche 450 Meter lange Radrennbahn, die seit über 50 Jahren das ebenso traditionsreiche „Pfingstrennen“ beheimatet. Auch in diesem Jahr hieß es am langen Pfingstwochenende dann wieder „Gerade – Kurve – Gerade – Kurve “.  Angereist war der gesamte Kader der Radsportler von AVIA racing. Man hatte sich viel vorgenommen und im Vorfeld einen klaren Plan zurechtgelegt. Doch der beste Plan taugt nichts, wenn er in der Praxis versagt – gerade im Radsport hat man es immer mit einer Menge Unwägbarkeiten zu tun. Man denke zum Beispiel an einen unerwarteten Ausreißversuch, einen plötzlichen Kettenriss oder einen Krampf in der Wade des Schlusssprinters. Umso erfreulicher sind die Platzierungen zu bewerten, die die Rennkommissare in Schopp in die Ergebnisliste eingetragen durften. Mit Joshua Dohmen auf Platz 5, Phillip Lentz auf Platz 6 und Max Göke auf Platz 9 sicherten sich gleich drei Fahrer aufstiegsrelevante Spitzenergebnisse. David Nothnagel, der eigentlich bergiges Terrain vorzieht, landete auf dem 15. Platz.  

Am Pfingstmontag sollte das Radsportwochenende für AVIA racing fortgesetzt werden. Mit dem Rückenwind der Erfolge aus Schopp ging man optimistisch in die 65. Auflage der „Cologne Classics“ in der Domstadt. Annähernd 200 Starter aus dem gesamten Bundesgebiet waren angereist, um sich eine Platzierung zu sichern. Die Renntaktik von Andreas Mehdorn, dem Sportlichen Leiter des Teams, ging größtenteils auf. Joshua Dohmen sicherte sich einen Platz in der Gruppe des Tages und versuchte dem Feld mit zwei Mitstreitern zu entfliehen. Doch kurz vor Schluss wurden die Ausreißer von dem jagenden Verfolgerfeld wieder eingeholt und so kam es zum Massensprint. Hier zeigte der Routinier Fynn Brestel seine Fähigkeiten und erzielte in einem hektischen Finale den 9. Platz.

Fotografisch festgehalten wurde das Rennen von Klaus Dillmann, der  seine schönsten Aufnahmen hier zusammengestellt hat: Link


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