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Erstellt am: 09.05.2017
Kategorie: News: Rallye

Ausrutscher verhindert Podium in Sulingen


Vor den Toren Bremens trafen sich zum dritten Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft über 90 Rallyeteams in Sulingen. Mit dabei auch das AVIA Racing Team Melanie Schulz mit ihrer Copilotin Josy Beinke. Mit über 150 Kilometer Wertungsprüfungen auf Asphalt und auch vielen Sand und Schotterpassagen war die Rallye mit vielen Abzweigen und schnellen geradeaus Strecken anspruchsvoll die Bremspunkte richtig zu setzten.

Bereits am Donnerstagabend fing es an zu regnen, was dann die Prüfungen sehr rutschig machte. Nach der Besichtigung am Freitag wurde am Abend die Rallye mit drei zufahrenden Prüfungen in der Nacht gestartet. Durch die aufgeweichten Sand und Schotterwege, sowie den nassen und schmierigen Asphaltstrecken wurde eine etwas defensivere Fahrweise gewählt. Bei der zweiten Prüfung zeigte sich Melanie Schulz mit einer super gefahrenen Zeit auf der zwölften Position. Um der Konkurrenz den Druck etwas zu erhöhen gingen das „Damenduo“ die dritte Prüfung sehr zügig an, was allerdings am Ende einer schnellen Schotterpassage zu einem Ausflug ins Gebüsch endetet. Mit fast vier Minuten Zeitverlust war das keine gute Basis für den Hauptrallyetag am Samstag.

Nach einer trotzdem erholsamen Nachtruhe wurde Samstagfrüh hochmotiviert, mit dem Blick nach vorne, unter die Räder genommen. Mit den zwei zufahrenden „Königsprüfungen“ auf dem ehemaligen IVG Militärgelände in der Nähe von Sulingen wurden mit über fünfzig Kilometer Länge ein der große Teil der Rallye auf einer anspruchsvollen Strecke gefahren. Wer bei dieser Prüfung Topzeiten fährt und dabei ohne Schäden aus dem Streckenlabyrinth der vielen Wälder heraus kam, kann sich unter den besten Fahrern in der deutschen Rallyeszene einreihen. „ Mit unseren gefahrenen Zeiten unter den zwanzig Besten sind wir wieder gut bei der Musik“, so Melanie Schulz beim Service. Die noch folgenden Prüfungen waren geographisch bedingt nur von langen Geraden und folgenden rechtwinkligen Abzweigen geprägt, was letztendlich nur über die rechtzeitigen Bremspunkte entschieden wurden. Am Ziel der Kommentar von Schulz und Beinke: „ Es liegt eine spannende, turbulente und nicht ganz knitterfreie Rallye hinter uns. Die sehr guten Fahrzeiten bei den Wertungsprüfungen zeigen aber, dass mit uns beim nächsten Lauf der Sachsen Rallye zur Deutschen Meisterschaft in Zwickau zu rechnen ist“. Durch den Ausrutscher am Freitag wurde der dritte Platz in der 2 WD Wertung verpasst, aber durch eine fulminate Aufholjagd am Samstag wurde mit dem sechsten Platz und dem 23. Platz in der Gesamtwertung noch ein zufriedenes Ergebnis erzielt.


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