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Erstellt am: 02.08.2016
Kategorie: News: Radsport

4.300 Kilometer durch die Grüne Hölle


Freude am Rennsport bleibt Freude am Rennsport – egal, ob mit oder ohne Motor. Deshalb standen auch dieses Jahr wieder 22 Sportler im schwarzen AVIA-Trikot an der Startlinie bei Rad am Ring, um vom 29. bis 31. Juli mit tausenden weiteren Radsportenthusiasten ein Wochenende lang auf dem Nürburgring die Speiche surren, anstatt die Motoren heulen zu lassen.

Ausgesucht hatten sich die Athleten einen harten Brocken: Das 24-Stunden-Rennen, bei dem Nordschleife und Grand-Prix-Strecke so oft wie möglich umrundet werden müssen. Um zu merken, dass es die jeweils 25 Kilometer und 580 Höhenmeter in sich haben, braucht man aber deutlich weniger Zeit: „Ich wusste vorher aus Erzählungen, was auf mich zukommt. Allerdings realisiert man erst, wie schwer der Kurs ist, wenn man selber drüber fährt. Wahnsinn!“, staunte beispielsweise Radprofi Max Walscheid, der beim Profirennen am Sonntag angetreten (und ausgestiegen) war.

Umso beachtlicher die Ergebnisse der insgesamt fünf AVIA-Vierer-Teams und unseres Einzelstarters Michael Schäfer: zwischen 676 und 806 Kilometer, also 26 bis 30 Runden, sammelten die Team-Fahrer zwischen Samstag- und Sonntagmittag. Ein erster Altersklassenplatz bei den Damen (Platz 4 gesamt), ein zweiter, fünfter und siebter bei den Männern beziehungsweise Senioren (gesamt: 7., 15. und 19. Platz).

Einzelstarter Michael Schäfer brachte es auf stattliche 22 Runden (ca. 550 Kilometer) und Gesamtrang 17. Bemerkenswert ist auch die Leistung von Andreas Regitz. Im Jedermann-Rennen, welches ebenfalls im Rahmen von Rad am Ring ausgetragen wurde, belegte er einen achtbaren dritten Platz und sorgte somit schon am Samstag für den ersten Erfolg des Teams. 

Hinter den Fahrern liegen 24 Stunden voller Höhen und Tiefen. Bei keinem anderen Rennformat ist es ein so schmaler Grat zwischen Euphorie und absolute Müdigkeit. Umso beeindruckender die guten Rundenzeiten (zwischen 38 und 56 Minuten), die sie trotz Dunkelheit, Kälte, Krämpfen und der endlos langen Gesamt-Wettkampfzeit in den Asphalt brannten. Alles für diesen Augenblick: Nach einem ganzen Tag im Zeichen des Radsports zusammen über die Ziellinie vor der Boxengasse zu fahren. Müde, aber stolz.

„Dass wir in der Altersklassenwertung sogar mit zwei Runden Vorsprung den ersten Platz erreichen konnten, erfüllt uns mit Stolz – und wir konnten sogar eine Stunde vor Rennende aufhören“, freut sich Michaela Packebusch, Chefin des AVIA racing-Damen-Teams.

Und auch der sportliche Leiter Andreas Mehdorn zeigt sich zufrieden: „Rad am Ring war auch 2016 wieder ein großartiges Event. AVIA und Stephan Hauke haben wie in den Vorjahren für perfekte Rahmenbedingungen gesorgt. Vielen Dank dafür! Die Ergebnisse können sich absolut sehen lassen. Dank der Unterstützung von Isostar und Lupine hatten wir außerdem immer genug Energienachschub und Licht auf der Strecke.“

AVIA racing ist mittlerweile eine feste Größe bei Rad am Ring geworden – und deshalb geht es mit der Vorbereitung auf 2017 auch gleich los sobald das Schlafdefizit wieder ausgeglichen ist. 


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