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Erstellt am: 03.04.2016
Kategorie: News: Radsport

Trainingslager im Radsport


Fast jeder Radsportler in Deutschland und insbesondere in der Eifel, der große Ambitionen für seine persönliche Rennsaison hat, versucht meistens im Winter dem kalten Wetter zu entfliehen und in der Sonne des Südens wertvolle Trainingskilometer zu sammeln. Die Profis machen es den Amateuren vor, indem sie schon im Dezember die Sonne suchen, um sich mit ihrem Team auf die neue Saison vorzubereiten.

Auch die meisten Fahrer vom AVIA racing Radsportteam haben, wenn es die Gegebenheiten zugelassen haben, ein Trainingslager während der Saisonvorbereitung absolviert. Egal bei welcher Art von Trainingslager, ob Grundlagen- oder Höhentrainingslager, gibt es Vorteile die natürlich sofort ins Auge springen, wobei andere wichtige Aspekte vielleicht erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind:

Die klimatischen Bedingungen und das Terrain sind die offensichtlichsten Punkte, die für ein Trainingslager sprechen. Während in Deutschland meist die Kälte ein optimales Training verhindert und das Terrain richtige Berge vermissen lässt, kann ein Trainingslager mit richtiger Ortswahl diese Schwachpunkte ausmerzen und das Training daher auffrischen. Verständlicherweise kann so die Motivation durch neue und abwechslungsreiche Trainingsgefilde gesteigert werden. Zusätzlich können so aber auch andere Trainingsziele durch hohen Belastungsintensitäten erreicht werden, wie es zu Hause vielleicht nicht möglich wäre.

Ein weiterer Vorteil im Gegensatz zum heimischen, alltäglichen Training ist, dass sich der Sportler im Trainingslager ganz auf das Training konzentrieren kann. Da die Fahrer von AVIA racing auch berufstätig sind oder unzählige Stunden für das Studium aufbringen müssen, ist ein Tag im Trainingslager viel effektiver und zu 100% auf das Training ausgerichtet. Das beginnt mit Frühsport, der den Trainingstag einläutet. Danach geht der Tag auf dem Rad weiter. Je nach Trainingsziel werden die Dauer und Route ausgesucht. Ist das Training absolviert, steht eigentlich nur noch Entspannung, Regeneration und das Abendessen an.

Weiterhin ist es wichtig, die richtigen Trainingspartner zu wählen: Eine zu starke Truppe sorgt für zu große Ermüdung, eine zu schwache Gruppe hat nur einen zu kleinen Trainingseffekt.

Dieses Prozedere, Tag für Tag, kann schnell eintönig und fordernd werden. Deshalb sollte auch genau darauf geachtet werden, wie lange der Sportler ein Trainingslager absolviert. Ein Trainingslager sollte nicht länger als zwei Wochen dauern, damit der Körper nicht überlastet wird und das Training einen negativen Effekt auf die körperliche Leistungsfähigkeit und somit die Motivation hat.

Werden all diese Aspekte zusammen betrachtet, ist ein Trainingslager auf jeden Fall zu empfehlen. Bei richtiger Durchführung kann dies einen guten Effekt auf die Form haben. Dennoch sollte man Dinge wie Zielort, die Dauer und die Trainingspartnerwahl beachten, damit das Trainingslager den gewünschten Effekt hat und zusätzlich auch Spaß macht.

Martin Reis am Coll dels Reis auf Mallorca


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