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Erstellt am: 29.01.2016
Kategorie: News: Kart

AVIA Racing bei den 24h von Köln durchwegs im Qualifikations-Modus


Nach dem Herzschlag-Finale von 2015, bei dem sich das All Stars Team Urbat mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der Kartmannschaft von AVIA Platz 1 sicherte, trat AVIA Racing zum zweiten Mal hochmotiviert im Kartcenter Cologne zu dem 24h Race of Cologne an, um erneut um den Sieg zu kämpfen. Mit ihnen waren insgesamt 12 Teams mit über 100 Piloten und etlichen Helfern angereist, um an dem inzwischen legendären Langstreckenrennen teilzunehmen. Bei diesem Rennen geben sich prominente Motorsportler und Hobbypiloten jährlich ein Stelldichein der besonderen Art.

Die Mannschaft rund um Teamchef Wolfram Weidemann hatte sich, wie viele andere Teams auch, besonders auf dieses Rennen vorbereitet. Trainings, Gewichtsoptimierung, Tankstops, Fahrerwechsel und Radwechsel wurde im Mengen absolviert. Hier wollte man nichts dem Zufall überlassen.

Nachdem das Team am Freitag die Kart- und Boxnummer 4 gelost hatte, wartete man ungeduldig auf das freie Training. Jeder wollte einfach nur noch fahren, 75 Minuten freies Training, um sich mit dem  nagelneuen Kart vertraut zu machen und eventuelle Mängel herauszufinden. Hierbei wurden einige Probleme bei dem Gas-/ Bremssystem festgestellt und Einstellungen seitens der Mechaniker der Kartbahn vorgenommen. Es klemmten einige Bremsen und durch die Überhitzung drohten diese zu verkleben.

Nach einem tollen Rahmenprogramm mit VIP Race ging es dann in die Qualy über 15 Minuten. Leider war trotz einer fehlerfreien Leistung des Piloten auf Grund anhaltenden Problemen mit dem Bremssystem und der Motorleistung nicht mehr als P7 herauszuholen. Die Mannschaft war geknickt. 

Wieder machten sich die Mechaniker - wie auch bei einigen anderen Teams mit Technik-Problemen - ans Werk. Ein großes Lob an die Mannschaft um Günter Aberer, alle waren hochmotiviert bei der Sache, immer nett und freundlich, nie der Hauch einer Überlastung zu spüren.

Vor dem Rennen gab es keine Möglichkeit des Testens mehr, ob die Arbeiten am Einsatzkart wirklich was gebracht haben. Auf ging es nun, die 24h von Köln wurden gestartet. Der LeMans Start verlief gut und die AVIA Mannschaft konnte ihre 7. Position zunächst halten. Nach 10 Runden merkte die Mannschaft aber, dass es keine Verbesserung gab und die ersten 6 Mannschaften konnten sich absetzen. Von hinten gab es richtig Druck und die Mannschaft verlor weitere Plätze. Die Stimmung ging merklich in den Keller.

Als nach dem ersten Tankstopp das Kart plötzlich kaum noch Leistung hatte und der Fahrer auf der 375m-Bahn ganze 2-2,5 Sekunden die Runde auf seine Konkurrenten verlor, waren alle Träume um einen Sieg zu kämpfen ausgeträumt. Das Kart wurde getauscht - was natürlich wiederum Zeit kostete - und so verloren die AVIA Jungs Runde um Runde. Plötzlich gab es ein Licht am Horizont, das Ersatzkart war Konkurrenzfähig und AVIA konnte die Zeiten der Gegner am Anhieb fahren!

Die Ernüchterung sollte aber kommen. Nach erfolgter Fehlersuche und Reparatur musste wieder auf das Einsatzkart zurückgetauscht werden. Die Stimmung der Mannschaft wurde dadurch nicht merklich besser, das Kart lief jetzt zwar wieder, aber nicht besser, so dass sich die Frage stellte, ob eine weitere Teilnahme an dem Wettbewerb noch sinnvoll wäre. Das Team beriet sich um zu dem Ergebnis zu kommen: Wir fahren weiter! Jetzt erst recht! Die Jungs schalten jetzt um in den Qualifikations-Modus um in den verbleibenden 21 Stunden alles zu geben und am Ende zu sehen, was machbar ist.

Die AVIA Mannschaft gab in den verbleibenden Stunden wirklich alles, hoch konzentriert wurden Fahrerwechsel, Tankstops und Reifenwechsel abgearbeitet. Auf der Strecke wurde Runde um Runde um jedes Hundertstel gekämpft und so ging es immer dichter an die Spitze heran. Die Konzentration lag auf P2, denn den führenden hätte man ohne einen Defekt auf keinen Fall einholen können. Nach 16h hatte man nun diesen Wunschplatz auch erreicht. Griesemann, war uneinholbar auf P1, allerdings war der Platz 2 noch nicht gefestigt. Das Team von Miss Blitz Team Urbat war sehr stark unterwegs und so musste die AVIA Mannschaft weiterhin alles geben um am Ende einen sehr starken zweiten Platz zu belegen. Auch die Moderatoren Lars Gutsche und Jürgen Treken sprachen die starke Aufholjagd im Livestream immer wieder an.

Final konnte der 2. Platz gehalten werden - bei den Voraussetzungen eine riesen Leistung des Teams! Für das vorjährige Siegerteam Allstars Urbat Team rund um Christopher Brück lief es an diesem Wochenende auch alles andere als Rund, final ein undankbarer 4. Platz.

"Ich bin stolz auf die Leistung unseres Teams! Was unsere Fahrer und alle Helfer hier gemacht haben, war eine Mega-Leistung! Glückwunsch natürlich an die Griesemann-Truppe und alle anderen Teilnehmer. Hochachtung auch für die Crew um Günter Aberer, wie im vorigen Jahr eine 1a Leistung aller Mitwirkenden", so der glückliche Teamchef Weidemann. Stephan Hauke von AVIA schließt sich an: "Ein so hart erkämpfter 2. Platz ist fast höher zu bewerten, als ein locker eingefahrener Sieg. Man sieht einmal mehr, dass, wenn der Zusammenhalt im Team gegeben ist, alles möglich ist. Ich bin stolz auf unser Jungs vom AVIA racing-Team und freue mich schon jetzt auf Race of Cologne 2017." 

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