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Erstellt am: 12.01.2016
Kategorie: News: Kart

Erfolgreicher Start in die Motorsportsaison


Am vergangenen Wochenende begann für die Kart-Crew von AVIA racing bereits die Motorsport-Saison 2016: Ein 24h Rennen auf der XKart-Kartbahn in Limburg stand auf dem Programm, zu dem 18 Kartteams aus Deutschland und dem nahen Ausland angereist waren. Das Team war gut vorbereitet und das Reglement mit seinen Finessen hatte Teamchef Wolfram Weidemann genau studiert um mit einer guten Taktik einen erfolgreichen Saisonstart für das AVIA Racing Team zu ermöglichen. 

Für AVIA Racing ging es mit der ungeliebten Kart-Nummer 1 ins Rennen. Warum ungeliebten Startnummer 1? "Wenn bei Langstrecken Kartrennen - wie heute üblich - die Karts getauscht werden, erhält das Team mit der Startnummer 1, immer als erstes Team ein warm gefahrenes Wechselkart. Dieses Kart hat allerdings vor dem warm fahren schon eine Stunde oder länger in der Box gestanden. Dies spiegelt sich dann in den ersten Runden nach Erhalt des Karts extrem in den etwas schlechteren Rundenzeiten wieder. Kart Nr. 2 hingegen erhält dann das warmgefahrene Einsatzkart vom Team mit der Startnummer 1, also aus dem Renngeschehen - ein kleiner Vorteil", so Weidemann.

Nach 60 Minuten freiem Training wurde die Qualifikation durch die grüne Flagge gestartet. Hier die erste Überraschung: AVIA Racing schaffte es nicht unter die ersten 8 zu fahren, um in den Genuss der Superpole Teilnahme, zu kommen. Der immer spannende LeMans Start erfolgte um 13.11 Uhr, hier konnte Stefan Siepmann durch einen perfekten Start von P10 auf P8 vorfahren. Allerdings gab es keine Option weiter nach vorne zu kommen, wenn nicht ein großer Fehler bei einem der vor dem AVIA Racing Piloten liegenden Teams passiert. Also blieb die AVIA Mannschaft ruhig und vertrauten auf ihre Rennstrategie.

Nach dem ersten Karttausch und 90 Minuten Rennzeit hatte die AVIA Mannschaft auf P10 liegend eine Runde Rückstand auf P1. Zu diesem Zeitpunkt lag die Renn-Bestzeit des Führenden bei 1:05,868, die der AVIA Mannschaft bei 1:06,960. Alles in der Norm, so die Aussage TC Weidemann. 

Ab der dritten Stunde konnten anständig ins Renngeschehen eingreifen werden. Plötzlich war der Bann gebrochen und die AVIA Fahrer lieferten ein Feuerwerk der Extraklasse ab. Runde um Runde wurde mit 100% Einsatz absolviert. Jeder Fahrer, war, nach dem Aussteigen trotz Kälte durchgeschwitzt. Die Belohnung folgte nach 4,5 Stunden. P2 mit der bis dahin schnellsten gefahrenen Runde von 1:05.6. In Stunde 13 verstand man auch die Aussage, wir sind in der Norm. Auf P2 mit 20 Sekunden hinter dem Führenden, jede Runde wurde zur Qualifikationsrunde. Stefan Siepmann unterschritt, als erster Fahrer mit 1:04,99 die magische 1:05 Mauer. 

Nach 15 Stunden war es dann soweit: AVIA Racing führt zum ersten mal das 24h Rennen von Limburg an. Michael Schöttler konnte die Renn-Bestzeit noch auf 1:04,288 herunter fahren. Diese Zeit blieb auch die Bestzeit der 24h von Limburg.

Wer die AVIA Racing Mannschaften kennt weiß, dass erst bei schwenken der Schwarz/Weiß karierten Fahne ein Rennen als beendet gesehen wird, so war es für uns nicht verwunderlich, das weiterhin gekämpft wurde als wenn die Mannschaft noch auf P10 liegen würde. Spaß am Sport nennt man so etwas wohl. Hier sollte auch erwähnt werden, das der mehrfach Gewinner der 24h von Limburg, Scharmüller Racing Austria, ebenfalls eine sehr gute Aufholjagd gestartet hat und nach 20 Stunden erstmals auf P2 nach vorne gefahren ist.  

Nach 24h wurde AVIA Racing als führendes Team abgewinkt und feierte somit eine gelungene Saisoneröffnung 2016 mit dem Sieg und der schnellsten Rennrunde bei den 24h von Limburg.

"Ich bin stolz auf unsere Jungs. Jederzeit hoch motiviert und konzentriert. Keine Fehler gemacht und zu jeder Zeit, das Wissen über die stärke unserer Gegner im Kopf. Ein toller Saisonauftakt", freut sich Weidemann nach dem Rennen. Auch die Fahrer Michael Schöttler, Stefan Siepmann, Stephan Epp, Dennis Höller und Alex Nolting, waren sich einig, daß es eine tolle Veranstaltung mit starken Teams, gut vorbereitetem Rennmaterial und einer guten Leistungsdichte war.

"Ich freue mich über eine erfolgreiche Motorsport-Saisoneröffnung. Am Anfang einer Saison ein 24h Rennen zu gewinnen ist immer etwas Besonderes. Eine tolle Leistung unserer Kartmannschaft! Ich freue mich auf die kommenden Rennen", so Stephan Hauke von AVIA.


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