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Histo Cup

Erstellt am: 27.09.2016
Kategorie: News: 24H Nürburg & VLN, News: Histo Cup

VLN und Histo Cup: Rennsport in all seinen Facetten


Erfolgreiches Rennwochenende für das Team AVIA Racing: Klassensiege im Aston Martin und Renault Clio in der VLN-Serie. Weiterhin beste Chancen auf den Vizemeister-Titel für den Avia-BMW im Histo Cup – trotz Unfallpech.

Perfektes Spätsommer-Wetter auf dem Nürburgring – und zwei nahezu perfekte Rennen der Team AVIA-Piloten im Aston Martin und Renault Clio beim 8. Lauf der VLN-Langstreckenserie auf dem Nürburgring.

Schwacher Motor, starke Leistung

Nach einigen Rennen mit Ausfallpech durch technische Schwierigkeiten knüpften die Aston-Piloten Wolfang Weber, Hendrik Still und Norbert Bermes an vorherige Erfolge an. Nach dem Start von Position zwei, setzte sich das Piloten-Trio gleich in Runde eins an die Spitze und holte sich den Sieg in der Kategorie SP10. Nicht selbstverständlich, denn „wir haben schon im Zeittraining gemerkt, dass etwas mit dem Motor nicht stimmt. Wir hatten einen großen Leistungsverlust im unteren Drehzahlbereich und konnten nicht richtig beschleunigen“, so Norbert Bermes. 

Ein Problem, das trotz verschiedener Anpassungsmaßnahmen vor dem Rennen nicht ganz behoben werden konnte und so zu einer zusätzlichen Herausforderung wurde. Denn die geänderte Einstellung erforderte eine andere Fahrweise, die höheren Reifenverschleiß zur Folge hatte. Der dadurch notwendige, zusätzliche Boxenstopp kostete das Team kurz die Führung, die verlorenen Plätze waren aber schnell wieder aufgeholt. „Wir sind erfahren genug, um auch mit schwachem Motor zurecht zu kommen“, so Bermes. Eine Aussage, die das Trio in der Eifel eindrucksvoll mit Fakten untermauern konnte. Jetzt heißt es aber zunächst einmal den Motor auseinander nehmen, um beim nächsten Lauf in zwei Wochen mit voller Leistung um den Sieg fahren zu können.

Rundenrekord und Klassensieg

Ein erfolgreicher Tag war es auch für Stephan Epp und Gerrit Holthaus im Renault Clio. Schon in der Qualifikation fuhren sie mit 9:24:9 Minuten eine sensationelle Zeit – und unterboten diese im Rennen trotz vollen Tanks: schnellste Tagesrunde in 9:24:7 Minuten! „Es war ein harter Kampf, da das sehr starke Team Groneck am Start war, mit denen sich Stephan auf den ersten 13 Runden ein hartes Duell geliefert hat. Als ich dann eingestiegen bin, kam nach zwei Runden die Info, dass sie mit Reifenschaden ausgeschieden sind. So konnte ich Geschwindigkeit rausnehmen und den Wagen schonen“, berichtet Gerrit Holthaus. Das Ergebnis der Tempofahrt: Platz 1 in der Klasse SP3, Platz 46 im Gesamtklassement, Platz 5 in der Gesamtmeisterschaft. „Wenn wir in den letzten beiden Rennen nochmal Gas geben, können wir vielleicht sogar auf Platz 3 vorfahren“, schätzt Holthaus. „Unser Fokus ist auf jeden Fall, beide Läufe zu gewinnen.“

Vizemeister trotz Unfallpech?

Weniger geschmeidig lief es für AVIA-Pilot Heribert Haimerl beim Histo Cup am Salzburgring. Schon in der Qualifikation reichte es nur für Platz 9. Zwar konnte er seinen BMW 325 schon auf den ersten beiden Runden bis auf Platz sechs nach vorn steuern, touchierte dann aber in der Schikane einen Reifenstapel. „Danach war die Spur verstellt und die gewonnenen Plätze verloren“, berichtet Haimerl. Aber: Platz zwei in der Silberfuchswertung der Fahrer über 50 Jahre. 

Nach einer vierstündigen Reparatur war der Wagen wieder rennbereit und Haimerl guter Dinge für das zweite Rennen. Doch das Pech klebte an diesem Wochenende hartnäckig am AVIA-BMW. Er kollidierte mit einem anderen Fahrzeug, das Rennen war damit für Haimerl beendet. „Es ist ärgerlich, weil ich eigentlich schon an dem anderen Fahrer vorbei war und er meiner Meinung nach genügend Platz gehabt hätte. Aber ich glaube nicht, dass die Kollision beabsichtigt war. Das macht an dieser Stelle niemand, weil die Gefahr, selbst zu fliegen, zu groß ist.“ 

Nichtsdestotrotz steht Heribert Haimerl aber auf Platz zwei der Gesamtwertung des Histo Cup und verspricht: „Ich werde den Wagen zum Finale natürlich nochmal gründlich herrichten, um den Silberrang zu halten.“

Fotos: Erhardt Szakacs


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